Pflanzliche Proteine


Rein pflanzliche, also vegane Lebensmittel liegen im Trend. Ihr Marktanteil steigt stetig an und verändert somit die sichtbar die industrielle Lebensmittelbranche. Viele pflanzlichen Lebensmittelprodukte werden für eine Ernährung ohne Fleisch auf Basis pflanzlicher Proteine hergestellt. Für das pflanzliche Eiweiß sind die biologische Wertigkeit und die Verdaubarkeit wichtige Qualitätskriterien. Sie sind ein Maß dafür, mit welcher Effizienz das Nahrungseiweiß in körpereigenes Protein umgesetzt werden kann.

Pflanzliche Proteine als Food Ingredients

Lebensmittelproteine lassen sich aus den unterschiedlichsten Rohstoffen gewinnen. Leguminosen, also Hülsenfrüchte wie Erbsen, Lupine, Ackerbohnen oder Sojabohnen eignen sich mit ihrem hohen Eiweißgehalt besonders gut. Doch auch viele andere Pflanzen, wie beispielsweise Nüsse beinhalten ein hohes Maß an Eiweiß und können als Grundlage verwendet werden. Hier könnt ihr noch weitere detaillierte Infos zu guten pflanzlichen Proteinquellen durchlesen.

Pflanzliche Alternativen für Fleisch

Pflanzliche Alternativen zu Fleisch

Warum Alternativen für Fleisch? Durch das wachsende Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein möchten viele Menschen in den westlichen Ländern weniger Fleischprodukte konsumieren, aber möglichst nicht auf den Geschmack. Die Nachfrage zu Pflanzlichen Alternativen zu Fleisch steigt infolge dessen. Die Produktion von tierischen Proteinen ist sehr ineffizient: Für 1000g tierisches Eiweiß müssen 3000-8000g pflanzliches Eiweiß verfüttert werden. Es ist unabdingbar, dass die Grundversorgung der wachsenden Bevölkerung so unmöglich langfristig sicher gestellt werden kann. Gegen die Massentierhaltung mit ihren hohen Emissionen von Methan und Kohlendioxid sprechen auch ethische Bedenken. Im asiatischen Raum werden seit Jahrhunderten Tofu, Tempeh oder Saitan zur Proteinversorgung der Bevölkerung hergestellt. Auch in der Bundesrepublik finden fleischähnliche, vegetarische oder vegane Produkte immer mehr Interesse.