Vegan im Urlaub - Tipps für stressfreie Ferien

Vegan im Urlaub: Tipps für stressfreie Ferien

In einem schönen Urlaub möchten wir eine wundervolle Zeit mit viel Erholung, Inspirationen und natürlich gutem und wenn möglich einheimischem Essen Apropos Essen: Besonders im Urlaub kann es eine kleine Herausforderung sein, sich ausschließlich vegan zu ernähren . Eine neue und unbekannte Umgebung, eine fremde Sprache, keine eigene Küche und viel Zeit unterwegs machen es nicht immer leicht, sich auf Reisen rein pflanzlich zu ernähren. Wir haben hier mal einige Erfahrungen gesammelt und zusammengestellt. Hier könnt ihr auch Angebote für vegan freundliche Hotels und Pensionen finden.

Keine wirklichen Hindernisse

Trotz vieler Herausforderungen müsst Ihr im Urlaub nicht auf leckeres Essen verzichten oder gar hungern. Ob in Nationalparks in Nordamerika, in südostasiatischen Ländern oder auf Wandertouren in den Alpen, wo vegan eher ein Fremdwort ist. Auf traditionelle und einheimische Gerichte wie spanische Paella oder authentisches Streetfood in Marakesh muss man zugegeben in der Regel verzichten.

Vegan im Urlaub kann mehr Urlaub sein

Vegan im Urlaub - Tipps für stressfreie Ferien
Vegan im Urlaub – Tipps für stressfreie Ferien

Oft können wir feststellen, dass vegane Ernährung im Urlaub vieles erleichtert. Ihr müsst euch nicht ewig mit der Restaurantauswahl aufhalten, denn auf vielen Speisekarten finden sich schlichtweg keine veganen Gerichte. Oft könnt ihr euch schon mit Apps oder mit Reiseblogs oder -foren schon im Vorfeld informieren, wo Ihr essen gehen wollt.

Ihr könnt zielgerichtet auf Reisen durch eine Stadt gehen und wisst oft schon morgens, in welchem Restaurant ihr mittags oder abends essen gehen wollt. Manchmal bestimmt auch das Essen sogar die Planung eurer Tagesroute, indem ihr die Sehenswürdigkeiten in der nähe eurer Lokale anvisiert.

Fazit: Vegane Ernährung im Urlaub ist nicht schwer, aber zugegeben: die einheimischen kulinarischen Köstlichkeiten können auch verführerisch sein.

Vegane Spinat Börek


Vegane Spinat Börek selber machen


Vegane Spinat Börek sehen vielleicht kompliziert zu machen aus und hören sich nach viel Arbeit an, ihre Zubereitung ist aber einfacher als man denken mag. Vegane Börek aus Yufka-Teigblättern sind ein wahrer Genus.

Yufka-Teigblätter sind dünn ausgerollte Teigblätter, die in der Regel aus Wasser, Weizenmehl, Stärke, Salz und Öl bestehen. Ihr könnt sie in orientalischen oder anatolischen Supermärkten, entweder abgepackt im Kühlregal oder frisch an den Theken erhalten. Natürlich könnt ihr die Yufka-Teigblätter auch selber zubereiten, die fertigen Yufka-Teigblätter sind jedoch schon so gut, da braucht man schon viel Übung, um sie genauso gut hinzubekommen. Hier zeigen wir euch ein Rezept für vegane Spinat Börek mit fertigen Yufka-Teigblättern selber machen könnt.


Zutaten für etwa eine Auflaufform:

  • 500 g rechteckige Yufka-Teigblätter (erhältlich bei orientalischen und anatolischen Supermärkten)
  • 500g gehackter Spinat (auch tiefgekühlt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • optional Tomaten
  • 200 ml Öl
  • 200 ml Pflanzenmilch
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Prise Paprikapulver
  • Optional: Sesam zun Bestreuen

Zubereitung:

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl  anbraten bis sie glasig werden.
  2. Spinat (wenn nötig kleinhacken) hinzugeben und Rühren (tiefgekühlter Spinat taut beim Rühren auf).
  3. Öl mit der Pflanzenmilch und den Gewürzen verquirlen.
  4. Den Teig vorsichtig auspacken und eine Lage in die Auflaufform legen, mit dem Milch-Öl-Gemisch bestreichen, danach eine weitere Lage Teig hinzugeben und ebenfalls bestreichen. Neue Teigschicht zugeben und den Spinat darauf verteilen. Nun wieder eine Teigschicht mit Milch-Öl-Gemisch etc. Wer mag kann auch noch eine Schicht mit kleingeschnittenen Tomaten beifügen.
  5. Die letzte Teigschicht nach dem Bestreichen je nach Wunsch mit Sesam bestreuen und bei 180 Grad ca. 30 Minuten im Backofen goldbraun werden lassen.
  6. Genießt eure selbst gemachten veganen Spinat Börek 🙂


Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Zubereitung und einen guten Appetit!


Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Eingerolltes ist immer eine gute Idee, besonders wenn es frisch, lecker gesund und einfach geht. Bestes Beispiel für warme Sommertage: Vegane Sommerrollen. Gäste zu Besuch und keine Zeit oder Lust, lange in der Küche vor dem heißen Herd zu stehen? Kein Problem: Reispapier in die Mitte des Tisches legen, Reisnudeln, Gemüse und ein paar Dip-Schälchen dazu und dann sich jeder/jede seine/ihre Sommerrolle so zusammen wie er/sie es grade möchte und Lust dazu hat.

Natürlich kann der zuvorkommende Gastgeber bereits Vorarbeit mit den verschiedensten Variationen leisten und seine Gäste verwöhnen 😉 Aber das beste an der oben genannten Variante ist natürlich, dass alle ihrem eigenen Bedürfnis nachgehen können und ihre Rolle mit den Zutaten bestücken, auf die sie gerade Appetit haben und weglassen, worauf sie grade keine Lust haben oder generell nicht mögen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass so ziemlich alles in und zu einer Sommerrolle passt:  Habt ihr noch Gemüse im Kühlfach, das weg muss. Dann rein damit. Da Ihr nur heißes Wasser für die Zubereitung benötigt, sind Sommerrollen sogar super für ein Picknick oder fürs Camping super.


Zutaten für den Dipp:

  • 6 getrocknete Dattel
  • 4 EL Erdnussmus
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL Sriracha
  • 1 Limette Saf

Zutaten für ca 16 Sommerrollen:

  • 200 g dünne Reisnudeln
  • 1/4 Salatgurke
  • 1 Karotte
  • 1/2 gelbe Paprika
  • 120 g Rotkraut
  • 100 g Sojasprossen
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1/2 Bund Minze
  • 1/2 Bund Koriander
  • 16 Blatt Reispapier
  • und alles andere, worauf Ihr Lust habt, eure Rollen zu füllen 😉

Zubereitung für den Dipp:

  1. Datteln mit 150 ml kochend-heißem Wasser übergießen
  2. 10 Minuten stehen lassen
  3. Anschließend zusammen mit den übrigen Zutaten im Mixer oder High-Speed-Blender fein pürieren.

Zubereitung für die Sommerrollen:

  1. Reisnudeln in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen.
  2. Fünf Minuten ziehen lassen, abgießen und unter fließendem, kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Salatgurke längs vierteln und zusammen mit der Karotte in feine Stifte schneiden
  4. Paprika und Rotkraut ebenfalls fein schneiden
  5. Basilikum-, Minze- und Korianderblätter zupfen und kurz kalt abschrecken
  6. Kaltes Wasser in eine ausreichend große Schale geben, je ein Blatt Reispapier kurz eintauchen und auf einen großen Teller legen
  7. Nacheinander mit Kräutern, Reisnudeln und Gemüse füllen

Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Vegane Sommerrollen mit Erdnuss-Chili-Dip

Veganes Ratatouille


Ein sehr bekanntes und begehrtes Gericht aus der südfranzösischen Küche, das ohne Aufwand rein pflanzlich zubereitet werden kann. Das vegane Rezept für das klassische Ratatouille aus der Provence schmeckt lecker, ist leicht, gesund, frisch und hält fit.


Zutaten für etwa 4 Portionen

2 EL Tomatenmark
100 ml Wasser
2 Paprikaschote(n)
1 Aubergine(n)
2 Zucchini
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Rosmarin
Salz und Pfeffer

Zubereitung

(Arbeitszeit: ca. 30 Min. / Schwierigkeitsgrad: normal)
  1. Die Zucchini, rote Zwiebel, Knoblauch und Paprika in Würfel schneiden. (Optional kann die Paprika auch gehäutet werden. Dazu die Paprika vierteln und entkernen)
  2. Die Würfel bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen geben und die Haut abziehen.
  3. Zum Schluss die Aubergine würfeln, da sie schnell braun wird.
  4. Das Gemüse nacheinander anbraten. Zuerst die Zucchini anbraten und aus der Pfanne holen.
  5. Danach die Paprika anbraten und in die gleiche Schüssel legen wie die Zucchini.
  6. Zuletzt die Aubergine mit dem Rosmarin anbraten und zu dem Gemüse geben.
  7. Nun die rote Zwiebel kurz anbraten. Das Tomatenmark mit einem kleinen Schuss Wasser zu den Zwiebeln geben.
  8. Nun das vorher angebratene Gemüse hinzufügen.
  9. Alles kurz erwärmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Wir wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Zubereitung und einen guten Appetit!